- Probleme und Risiken
- schnelle Lösungen im beruflichen Bereich
- langfristige Hilfe

Nur 23% der Unternehmen in Deutschland finden es wichtig und sind dazu bereit, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf die Situation von Pflegepersonen einzulassen.
Mehr als 3/4 aller Unternehmen riskieren, dass oft langjährige, zuverlässige Mitarbeiter aufgrund ihrer privaten Lebensumstände gesundheitliche Probleme riskieren (steigende Fehlzeiten) und im Extremfall das unternehmen verlassen.
Wer vor der Wahl steht, Beruf oder Angehörige, wird sich vermutlich immer für den Angehörigen entscheiden.
Dabei können gut vorbereitete und unterstützte Mitarbeiter mit ihrer belastenden Situation auch längere Zeit gut zurecht kommen. Mit der geeignetten Unterstützung sind sie in der Lage, ihre Arbeitskraft weiterhin dem Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen profitiert von der hohen Motivation durch bessere Gesundheit und Leistungsbereitschaft. Eine starke Bindung an das Unternehmen verstärkt die Identifikation.
Weitere besondere Effekte einer sozialen Personalpolitik sind die Außenwirkungen am Arbeitsmarkt und auch gegenüber den Kunden.
„Die häufig zeitintensive, immer körperlich und vor allem psychisch belastende Pflegeaufgabe muss mit den beruflichen Anforderungen in Einklang gebracht werden. Soll dieser Spagat gelingen, brauchen die pflegenden Angehörigen mehr als nur Verständnis im beruflichen Umfeld. Sie brauchen Arbeitgeber, die die Zeichen der Zeit verstehen und den doppelt Belasteten beratend, unterstützend sowie mit speziellen Serviceleistungen und flexiblen Arbeitsorganisationsangeboten zur Seite stehen.“
Prof. Dr. phil. Adelheid Kuhlmey, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité-Universitätsmedizin Berlin und Vorsitzende des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
